Die braunen CDU-Socken
Als der CDU-Kanzler Adenauer die Altnazis brauchte, zeigte er wenig Bedenken - nach der Wahl von 1953 durften sie sogar ins Bundeskabinett
Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten nannte sich die neue Partei - und sie war auf Anhieb erfolgreich. Im Januar 1950 in Schleswig-Holstein gegründet, errang sie sie schon ein halbes Jahr später bei den Landtagswahlen sensationelle 23,4 Prozent. Bald darauf wurde ihr Vor- sitzender Waldemar Kraft stellvertretender Minister- präsident und Finanzminister in einer CDU- geführten Landesregierung. Die Partei breitete sich rasch auf andere Bundesländer aus und wurde dort ebenfalls Regierungs-partei, in Bayern ebenso wie im SPDgeführten Nieder-sachsen. Höhepunkt ihres Siegeslaufs war dann die Bundestagswahl 1953: Mittlerweile umgetauft in Gesamt-deutscher Block/BHE, gelang ihr mit 5,3 Prozent der Sprung in den Bundestag. Aus: DIE ZEIT 40/1998.
Wo also ist das Problem, Frau Bundeskanzlerinm. Man kann doch die braunenrotenschwarzen Socken so wenden, das sie jerderzeit passen. Oder?
Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten nannte sich die neue Partei - und sie war auf Anhieb erfolgreich. Im Januar 1950 in Schleswig-Holstein gegründet, errang sie sie schon ein halbes Jahr später bei den Landtagswahlen sensationelle 23,4 Prozent. Bald darauf wurde ihr Vor- sitzender Waldemar Kraft stellvertretender Minister- präsident und Finanzminister in einer CDU- geführten Landesregierung. Die Partei breitete sich rasch auf andere Bundesländer aus und wurde dort ebenfalls Regierungs-partei, in Bayern ebenso wie im SPDgeführten Nieder-sachsen. Höhepunkt ihres Siegeslaufs war dann die Bundestagswahl 1953: Mittlerweile umgetauft in Gesamt-deutscher Block/BHE, gelang ihr mit 5,3 Prozent der Sprung in den Bundestag. Aus: DIE ZEIT 40/1998.
Wo also ist das Problem, Frau Bundeskanzlerinm. Man kann doch die braunenrotenschwarzen Socken so wenden, das sie jerderzeit passen. Oder?
MECKERPOTT - 28. Mai, 07:51