Donnerstag, 19. Juni 2008

Templiner Orange

Das Geheimnis des Gute-Laune-Blazers

„Kleider machen Leute“, sagt ein alter deutscher Spruch. „Kleider machen auch gute Laune“ muss es im Fall von Bundeskanzlerin Angela Merkel heißen.

Mit ihrem orangefarbenen Blazer, den sie auch beim letzten Deutschland-Spiel gegen Österreich trug, scheint die Kanzlerin immer besonders gut drauf zu sein. Und das ist gut so: Denn ihre Freude überträgt sich auf die Politik und sorgt für positive Ergebnisse.

Anfang Juni erschien die Bundeskanzlerin bei der CDU/CSU-Präsidiumssitzung Ton-in-Ton mit Erwin Huber. Der CSU-Chef konnte gar nicht aufhören, die Gemeinsamkeiten der Schwesterparteien zu betonen.


Was sind das bloß für drittklassige Zeilenschinder, die bei BLÖD so einen Mist schreiben? Was trug die Templinerin denn, als das tolle "No" aus Irland kam? Grün? BLÖD- Chefredaktor kriecht der Datschenbesitzerin noch sonstwo hin ....

Auch die SZ im Lügentaumel

Wenn zehn Leute zusammen zehn Äpfel besitzen,
dann bedeutet das nicht,
das jeder einen Apfel besitzt.

Es kann gut sein, das einer die zehn Äpfel besitzt
und alle anderen keinen Apfel.

Auf Deutschland übertragen bedeutet das:

Ein Einziger besitzt neun Äpfel,
während sich neun Andere um einen Apfel schlagen müssen.


Es ist nämlich völlig egal ob wir das reichste Land der Welt sind, oder einer von Deglers angeblichen Freunden uns beneidet. Wir sind nämlich in Minderheit bitter arm, so dass eine Teilnahme am sozialen Leben nicht mehr möglich ist, was zu einer Gefahr für die Gesellschaft zu werden droht. Gleichzeitig ist die große Mehrheit in der Gefahr all das zu verlieren was sie sich erarbeitet hat und spätestens im Alter in bitterste Armut abzurutschen.

All dies passiert während sich die zehn Prozent, die auch die Anzeigen in der Süddeutschen Zeitung schalten und damit Herrn Degler oder doch zumindest seine Texte kaufen, laufend ihre Spekulationsverluste aus den öffentlichen Kassen erstatten lassen, ihre Steuern hinterziehen und unsere Gesetze brechen. Da ist es auch bezeichnend, das uns Herr Degler in einwandfreiem Qualitätsjournalismus noch ein Bildchen von Frau Merkel auf die Seite schmiert, damit wir auch alle wissen wem wir es zu verdanken haben, das es uns so gut geht.

Es mag ja ärgerlich für Herrn Deglers Propagandaauftrag sein, das selbst so neoliberale und wirtschafsfaschistische Blättchen wie es unsere deutschen Printmedien praktisch alle sind, nicht immer an den Tatsachen vorbeikommen und auch ab und an mal darüber berichten. Sie berichten noch nicht einmal ein Prozent dessen was berichtet werden müsste und deshalb laufen ihnen die Leser weg.

Die Leute sind es nämlich leid sich von so Denkern wie Herrn Degler belügen zu lassen und dafür auch noch zu zahlen.


Blogger "Duckhome" zu einem neoliberalen Artikel über deutsche "Depressionen" in der Süddeutschen Zeitung.

JoPi-Wahnsinn

Angelina Jolie (33) und Brad Pitt (44) haben sich in dem malerischen Dorf Correns in Südfrankreich (100 Kilometer nordöstlich von Marseille) das idyllische Anwesen „Chateau Miraval“ gekauft – für geschätzte 70 Millionen Euro!

Das Schloss aus dem 18. Jahrhundert hat 10 000 Quadrat - meter Wohnfläche, 35 Schlafzimmer, Innen- und Außen-Pool, Fitness-Räume und ist eingebettet in ein 400 Hektar riesiges Grundstück mit profitablem Weingut und Olivenhainen. Viel Platz für die Adoptivkinder Maddox (6), Pax Thien (4) und Zahara (3), die leibliche Tochter Shiloh (2) – und für die Zwillings-Mädchen, die Jolie in diesen Tagen erwartet.

Einige Möbel für das Chateau hat Brad Pitt gerade auf der Kunstmesse in Basel gekauft. Für rund eine Million Euro erstand er Stühle aus Bronze, ein Fiberglas-Sofa, einen Rokoko-Marmortisch.

Beeindruckend: die Sicherheitsmaßnahmen für das Liebesnest der Familie Pitt-Jolie. 24 Wachmänner und drei Hubschrauberpiloten (eigener Landeplatz im Vorgarten) stehen rund um die Uhr zur Verfügung.


Hoffentlich hat man in dem ganzen Schwachsinn noch an das Hüttendorf für die Paparazzi gedacht, die man braucht, damit die Welt auch rund um die Uhr erfährt, das es da zwei bescheuerten mittelmäßigen Schaustellern ein bißchen zu gut geht. Wär doch zu schade, wenn die geistig minderbemittelte Boulevard-Journaille nichts mehr zu schreiben hätte.

Heiße Merkel-Luft

22 Milliarden Dollar hatten die G8-Staaten versprochen, nur gut ein Achtel davon ist in Afrika angekommen - so das ernüchternde Ergebnis einer Studie, die von Entwicklungs - helfern in Auftrag gegeben wurde. Auch Deutschland liegt weit hinter seinen Zusagen zurück.

Tja, heiße Merkel-Luft. Wie bei fast allen Themen. Aber wichtig war die Demonstration, wie wichtig man sei. Bzw. sich selbst nimmt.

Die dummen Kamele kehren heim

Globalisierung stellte man sich hierzulande bisher so vor: Chinesen produzieren für Mini-Löhne Billigware, die unsere
Märkte überschwemmt und heimische Arbeitsplätze ver - nichtet. Dieses Bild war schon immer überzeichnet, aber auch nicht ganz falsch. Doch die Globalisierung ändert ihr Gesicht und es wird mit jeder Nachricht aus dem Osten etwas freundlicher: Selbst dem Milliardenvolk der Chinesen gehen die Arbeiter aus, die Löhne steigen und steigen. Das ist eine gute Nachricht für den Westen: Mit dem Wohlstand im Reich der Mitte steigen auch unsere Export - chancen. Und jeder Yuan mehr Lohn erhöht unsere Wettbewerbs - fähigkeit. In Osteuropa ist es nicht anders: Nokia zog dorthin, fast jeder große Autohersteller hinterher. Der niedrigen Löhne wegen. Und nun? Werden Facharbeiter knapp, leben die Gewerkschaften auf, steigen die Löhne. Die Karawane zieht weiter. Das mögen wir an sich geißeln. Dass
sie aber immer schneller weiterziehen muss, weil die Billiglohn-Oasen immer seltener werden, sollte uns freuen. Die ersten Kamele sind schon auf dem Heimweg.


Gelesen in der WAZ. Fragt sich nur, was den dummen neoliberalen Kamelen denn nun nach der massenhaften Vernichtung von Arbeitsplätzen hierzulande dagegen einfällt.....
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