Montag, 16. Juni 2008

Provinzklasse auf Wiens VIP-Tribüne

Wat sah Templins bekannteste, peinlich nach Popularität heischende Datschenbesitzerin doch wieder seltsam aus. Pralles Wamserl, dumme Sprüche, kindische Bewegungen. Da müssen die Kicker doch Angst bekommen. Was der Betriebs - ausflug den Steuerzahler wohl gekostet hat? -

Kleines Gedankenspiel

Stellen wir uns einen Mann und eine Frau vor. Ein typisch deutsches Ehepaar mit einem Häuschen und zwei Kindern. Zu dem Häuschen gehört ein großer Garten mit viel Rasen, wo die Kinder toben können. Es ist ein schöner, sonniger Samstag und abends wird der Geburtstag der Frau gefeiert. Die Frau bittet also ihren Mann, der gerade am Rechner sitzt, kritische Nachrichten liest und sich kopfschüttelnd seine eigenen Gedanken macht, doch bitte noch den Rasen zu mähen und das ein oder andere in der Stadt zu besorgen.

Der Mann hat einen dieser Rasenmäher, die man mit Benzin betreiben muß. Er stellt fest, daß der Tank leer ist. Also führt sein erster Weg zur Tankstelle, wo er seinen Wagen volltankt und noch zwei Kanister Benzin erwirbt. Im Supermarkt kauft er Grillwürstchen, Pappteller, Gelierzucker und zwei Kasten Bier. Auf dem Einkaufszettel, dem ihm seine Frau geschrieben hat, steht auch drauf, er solle bitte im Haushaltswarenladen an der XY-Straße noch leere Flaschen kaufen. Sie hat aus den Johannisbeeren Sirup gemacht, der abgefüllt werden muß. Der Mann freut sich, er mag den selbstgemachten Johannisbeer-Sirup. Auch soll er bitte Stoffreste besorgen, denn die Frau hat festgestellt, daß die Sitzkissen für die Gartenmöbel Löcher haben. Auch das macht der brave Ehemann.

Als er wieder zu Hause ist, mäht er den Rasen, baut Tische und Stühle auf, da bringt ihm seine Frau das Telefon. Sein Bruder ist dran. Man plaudert kurz und der Bruder stellt fest, daß er sich auf das Spektakel freue, das werde bestimmt großartig. Die Frau hat alles vorbereitet und auch der Mann ist fertig mit dem Garten. Sie haben noch eine Stunde Zeit. Die Frau macht sich fertig und belegt das Badezimmer, der Mann surft durch das Internet und landet auf einer Seite, auf der eine Demonstration angekündigt wird. Dort verbringt er vielleicht fünf Minuten, liest und überlegt dabei, wogegen genau die Demonstranten protestieren wollen und ob sie Erfolg haben könnten.

Die Feier beginnt, man sitzt unter Freunden im Garten und lacht, grillt, erzählt und diskutiert. Plötzlich platzt ein Trupp Polizisten in die Szene und nimmt den Ehemann fest. Warum? Das wird er sich fragen. Nun, ihm wird erklärt, man habe den Verdacht, er plane auf einer Demonstration den Einsatz von Gewalt. Da sitzt er nun in einem Verhörzimmer statt im Kreise seiner Familie und Freunde im Garten und ist nicht mehr der Gastgeber einer Geburtstagsfeier, sondern Verdächtiger.

Ihm wird vorgeworfen, die nötigen Zutaten für Molotov-Cocktails erworben, sich mit seinem Bruder verschworen und sich auf einschlägigen Internet-Seiten herum getrieben zu haben. Nun liegt es an ihm, das Gegenteil zu beweisen ...

Noch ist das reine Fiktion. Fragt sich nur, wie lange noch?


Gelesen hier und mit ganz großem Dankeschön kopiert.....

Deshalb gebt fein acht, wenn sich euch Onkel Wolfgang S. mit seinen Abhörwagen, neu eingestellten Stasi- und ehemaligen Gestapo-Fachleuten nähert. Er will nur die zu Millionen an jeder Ecke lauernden Kofferbomber und Terroristen fangen. Und da ist jedes Mittel recht. Jedes. Nur nicht das, ihm dafür eine in die Fresse zu hauen.

Neue widerliche Daumenschrauben

"Der Bundesrat will Gläubigern bessere Möglichkeiten geben, Auskünfte über die finanziellen Verhältnisse ihrer Schuldner zu erhalten. In einem heute beschlossenen Gesetzentwurf schlägt er Maßnahmen vor, um die zivilrechtliche Zwangsvollstreckung mit Hilfe von Informationstechnologie zu modernisieren, zu beschleunigen und zu effektivieren", so die Pressestelle.

Während der Gläubiger bisher hauptsächlich auf Eigenangaben des Schuldners angewiesen war, kann er nach dem Entwurf künftig den Gerichtsvollzieher mit der Einholung von Auskünften zum verwertbaren Schuldnervermögen beauftragen - auch schon vor Beginn der Vollstreckungsmaßnahme und auch mithilfe von Fremdauskünften bei Dritten. Dadurch können zukünftig erfolglose Vollstreckungsversuche vermieden werden.

Der Gerichtsvollzieher nimmt eine eidesstattliche Versicherung des Schuldners als elektronisches Dokument auf und speist sie in landesweit vernetzte Datenbanken ein. Auf diese können dann drei Jahre lang zusätzlich bestimmte staatliche Stellen zugreifen. Außerdem wird das bisher in Papierform geführte Schuldnerverzeichnis durch ein landesweites Internetregister ersetzt. Daraus können Gläubiger ersehen, welche Schuldner Pflichtauskünfte verweigert haben oder gegen wen die Vollstreckungs-versuche bereits in der Vergangenheit erfolglos geblieben sind.


... was im Klartext nichts anderes heißt, als das man Hartz 4 bzw. Sozialhilfeempfänger noch besser triezen, über- wachen, abstempeln, beleidigen und quälen kann. Sind sie es doch, die ganz locker mangels Kohle in diese "Register" geraten werden. Warum nicht gleich wieder Schuldtürme und Reaktivierung der Käfige an St. Lamberti zu Münster. Großunternehmen dürfen locker Milliardenschulden haben, der Staat sogar Billionen,weil bestimmte Leute nicht mit Geld umgehen können. Aber wehe, es trifft Kleinunter- nehmer oder Private. Was ist diese Mischpoke in Berlin doch für eine schlimme Ansammlung von Idioten. Wie wärs mit einer Datenbank der Kinderschänder, Perversen und Pädophilen? Davor wirklich zu schützen ist der Staat nicht in der Lage. Klar, da gehts ja nicht um das Heiligste in Bananenland , das Geld.

Wieder mal falsch verstanden

Ein Ausstieg Irlands aus dem europäischen Integrations - vertrag? So will Außenminister Steinmeier seine Äußerungen nach dem Nein Irlands zum EU-Reformvertrag nicht verstanden wissen - "niemand will Irland heraushalten", sagte ein Sprecher des SPD-Politikers.

Ach, wie dann? Natürlich waren es Drohgebärden nach Bekanntwerden des "Nein". Natürlich fürchtet diese Mischpoke um ihre Pfründe. Und sie fürchten, das das Volk ihnen das alles um die welken Ohren klatscht. Politiker wie die drei Affen: Nichts ehen, nichts hören, falsch verstanden werden.

Schweinerei: 2,46 Euro brutto.

Heute auf SPIEGL online: Ausgebeutet, geklagt, gewonnen: Für einen Stundenlohn von 2,46 Euro brutto rackerte eine Praktikantin sechs Monate lang bei einer Agentur. Dann verklagte sie das Unternehmen - und bekam Recht. Ausbeutung durch "Wucherlohn" sei sittenwidrig, entschied ein Arbeitsgericht.

Das Urteil ist voluminös, aber nach der frohen Botschaft an das Praktikanten-Prekariat muss man nicht lange fahnden: Gleich am Anfang ist von einem sittenwidrigen "sogenannten Praktikantenverhältnis" die Rede. Sechs Monate lang absolvierte eine Fachhochschulabsolventin ein Praktikum in einer Agentur und erhielt dafür 375 Euro monatlich. Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg lässt keinen Zweifel daran, dass ihr eine weit höhere, eine angemessene Vergütung zusteht - weil die junge Akademikerin nicht als Praktikantin, sondern als Arbeitnehmerin einzustufen sei.


Schade, das man die Firmen solcher "Unternehmer" nicht postwendend schließen kann....

EU mißtraut den Großkotzen

Nach dem Nein der Iren zum EU-Reformvertrag hat die slowenische Ratspräsidentschaft eine neue Denkpause gefordert. "Es ist jetzt die Zeit des Nachdenkens und der Analyse gekommen", sagte der slowenische Außenminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Dimitrij Rupel am Montag vor einem Krisentreffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zunächst sei es an Irland, eine Lösung vorzuschlagen.

Wie sollte man auch den Großkotzen Deutschland und Frankreich trauen. An der Spitze Deutschlands stehst eine Wendehälsin und ehemalige FDJ-Agitproptante und Frankreichs Präsident ist mit markigen "Raus - kärchern"-Sprüchen angesichts der Probleme in den Banlieus bekannt geworden. Mal abgesehen von dem Bruni-Getue. Solchen Leuten kann man nicht eine Sekunde trauen.

Horror auf der Wiener Tribüne

Heute Abend setzen sie sich wieder auf die Tribüne und spielen EM-Beobachter. Die Templiner Datschenbesitzerin und einjie ihrer fähigsten Köpfe. Allen voran Chefbespitzler Wolfgang S., der Verkehrsversager Tiefensee, die Umwelt-O Gabriel usw. Sicher fliegen sie mit der Flugbereitschaft und ganz sicher zahlen die Steuerzahler das verbrannte Kerosin. Wie wär das gewesen, wenn sie sich stattdessen auf eine Fanmeile in zB Berlin begeben hätten anstatt in den VIP-Bereich des Ernst-Happel-Stadions?
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