Donnerstag, 29. Mai 2008. Der Bananenstaat sendet seine Nachgucker aus.: Bei der Razzia in der Zentrale der Deutschen Telekom ist auch das Büro von Konzernchef René Obermann durchsucht worden. Das bestätigte ein Sprecher der Bonner Staats-anwaltschaft der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung "Rheinische Post" (FREITAG-AUSGABE). "Insgesamt sind deutschlandweit 80 Beamte des BKA und der Polizei im Einsatz", sagte der Sprecher dem Blatt. In der Bonner Konzernzentrale sind der Staatsan-waltschaft alle Büros zugänglich gemacht worden. Die Durchsuchung dauert an. Nach Informationen der Rheinischen Post wird auch gegen den Geschäftsführer des Berliner Recherchedienstes Network Deutschland, Ralph Kühn, ermittelt. Wann mit einem Ergebnis der Auswertung der Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft zu rechnen ist, wollte die Staatsanwaltschaft noch nicht sagen.
Noch irgendwelche Fragen?
MECKERPOTT - 29. Mai, 16:58
Immer mehr Führungskräfte überlegen, Deutschland den Rücken zu kehren. 80 Prozent aller Topmanager empfinden die Belastungen durch Steuern und Sozialversicherungen als zu hoch. Sollten die Abgaben weiter steigen, wollen knapp 30 Prozent einer Umfrage des Karrieredienstleisters Placement 24 zufolge das Land verlassen.
Dann laßt sie doch gehen. Wer sich die "Leistungen" bei Siemens, Telekom etc. anschaut, fragt sich ohnehin, welches Kroppzeug sich da an die Spitzen Geseilschaft hat..... Der Abschluß einer bestimmten Uni, ein bestimmter Golfclub, eine bestimmte Bekanntschaft, die Referenz eines bestimmten, gekauften Aufsichtrates, das alles sind doch keine wirklichen Kriterien für das Können einer Führungskraft.
MECKERPOTT - 29. Mai, 14:52
Schon mal mit dem Gedanken gespielt, einem Beamten einfach eine zu scheuern? Nichts liegt näher, als das zu tun, wenn man auf Spiegel online unter "Hartz IV, ein Drama in vier Akten" liest, wie mit Menschen im Jobcenter umgegangen wird, die nach 40 Jahren das "Pech" haben, nicht wie der Ex-Kanzler, der das ganze Sozialverbrechen mit einem Kriminellen eingeleitet und abgesegnet , für ein par russische Millionen ins GAZ flüchten zu können.
Man sollte den kleinen Hannoveraner Anwalt, der immer zur napoleonischen Grooßkotzigkeit neigte und seine Partei kaputtgemacht hat, solange am Einzug in die neue Prachtvilla hindern, bis er das abgezahlt hat, was er den Bürger dank seiner neoliberalen Umverteilungspolitik schuldet. Und dann zurückschicken ins heimische kleingeistige Lipperland zu Mutters billiger Erbsensuppe mit Wasser. Da kann er gleich die aus ebenfalls kleinen Verhältnissen stammende, es aber vergessen habende bekannteste Datschenbesitzerin Templins mitnehmen. Die hat das nämlich optimiert, was dem Dussel in Brioni eingefallen ist.
MECKERPOTT - 29. Mai, 12:06
Die größen Lügner weltweit sind die Neoliberalen in Wirtschaft. Politik und willfährigen Medien. Maybritt Illner-Liebchen und Telekom-Chef Obermann (völlig überschätzte ZDF-Moderatorin mit Zitronencharme) soll schon vor einem Jahr von den Abhörungen und Bespitzelungen in seinem Magentascheissladen gewußt haben. Wer gibt uns die Gewißheit, das nicht zwischenzeitlich alle Nutzerdaten an den Kofferentgegennehmer im Rollstuhl verkauft worden sind?
Seit Templins bekannteste Datschenbetreiberin Angela Dorothea "Erika" M. am Ruder ist, scheint dieses Land völlig aus dem Ruder zu laufen. Datsche = Klatsche? Man sagt ja "Hat einen an der Klatsche".....
MECKERPOTT - 29. Mai, 11:04
Erbärmlich, was sich der Bundestag gestern vor allem aus der schwarzen Ecke der Gralshüter in Sachen "Gregor Gysi" leistete. Erbärmlich und lächerlich. Erinnern wir uns an die Glanzleistungen der CDU/CSU in Sachen "Aufarbeitung Drittes Reich" nach dem Kriege:
Da wurde schon die CDU durch einen großen Anteil von Zentrum Leuten gegründet. Als der CDU-Kanzler die Altn@zis brauchte, zeigte er wenig Bedenken - nach der Wahl von 1953 durften sie sogar ins Bundeskabinett.
So war Hans Globke Staatssekretär unter Adenauer. Während der NS-Zeit hat er als Jurist an den Nürnberger Rassengesetzen mitgewirkt.
Hans Speidel wirkte am Aufbau der Bundeswehr und an der Eingliederung in die NATO mit.
General Gerhard Graf von Schwerin war unter Adenauer Berater für Sicherheitsfragen.
Hermann Josef Abs, Vorstand der Deutschen Bank von 1938 bis 1945, war unter anderem für die "Arisierung" (die Enteignung) von jüdischen Unternehmen und Banken mitverantwortlich. Nach dem Krieg war er am Aufbau der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beteiligt, u. a. von 1948 bis 1952 als Vorstandsvorsitzender der Kreditanstalt für Wiederaufbau, anschließend als Finanzberater von Konrad Adenauer und wieder als Vorstand der Deutschen Bank.
Reinhard Höhn, Verwaltungsfachmann, NSDAP- und SS-Mitglied seit 1933, bildete in den 1950er und 60er Jahren 600.000 Manager an der von ihm gegründeten und geleiteten "Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft" in Bad Harzburg aus. Kurt Georg Kiesinger war Bundeskanzler. Er war vorher im Außenministerium unter Ribbentrop für die Verbindung zu Goebbels zuständig.
Reinhard Gehlen war erster Chef des Bundesnachrichten-dienstes. Er missbrauchte angeblich seinen Einfluss in der Bundesrepublik Deutschland, um gesuchten Nazis zur Flucht zu verhelfen.
Hans Filbinger war Ministerpräsident von Baden-Württem- berg, obwohl er als Marinerichter an Todesurteilen beteiligt gewesen war. Erst der Schriftsteller Rolf Hochhuth hat dies in den Achtziger Jahren der Öffentlichkeit bewusst gemacht.
Und wer kennt die Zusammenhänge um Ernst Albrecht oder die anderen Involvierten?
MECKERPOTT - 29. Mai, 07:56
Es rumort mächtig in der Union. Weil die SPD im Kampf um die Zukunft nur noch auf ihre ureigenen Inhalte schaut, sind immer weniger christdemokratische Abgeordnete bereit, den von Kanzlerin Merkel eingeforderten Koalitions- kurs einzuhalten. Sie verlangen CDU-Politik pur, selbst wenn das die Koalition gefährden würde. Merkel hat sich aber anders entschieden. Sie will Kurs halten, weil sie derzeit zum Bündnis mit der SPD keine Alternative sieht. Ein Bundespräsident Köhler wird ihr nicht den Gefallen tun, das Parlament aufzulösen, wenn er selbst zu Wahl steht. Zugleich weiß sie, dass sie gegen die SPD keine CDU-Pro- grammatik durchsetzen kann. So logisch ihr Kurs scheint, ihre Autorität in den eigenen Reihen erodiert. Die Abgeordneten wissen nicht, was die Kanzlerin außer dem Machterhalt antreibt. Nur wenn sie glaubhaft vermittelt, dass sie das, wofür die Union steht, nicht aus den Augen verliert, kann sie die aufgebrachte Fraktion wieder besänftigen. Zu lange ging Merkel davon aus, dass ihre persönlich guten Werte und ihre erfolgreiche Außenpolitik die Union für den Stillstand in der Koalition kompensieren würde. Will sie ihre Partei in einen erfolgreichen Wahl- kampf 2009 führen, ist mehr als gutes
Koalitionsmanagement gefragt. So weit die "Rheinische Post".
Nochmal: Wofür steht Merkel eigentlich? Simpel: Neoliberalismus, Klimageschwafel, weiterer Sozialabbau.
MECKERPOTT - 29. Mai, 06:56